Wir helfen
wie ein Freund.

Schlaganfall Selbsthilfegruppe
W I R

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Rund 270.000 Menschen erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall. Rund 200.000 davon zum ersten Mal. Für alle Beteiligten, die Kranken wie die Angehörigen, ändert sich damit Ihr Leben von einer auf die andere Minute.

In dieser Situation bleibt den Helfenden nicht viel Zeit, nach Informationen zu suchen. Doch nur wer gut informiert ist, kann die verantwortungsvollen und schwierigen Aufgaben, die diese Krankheit mit sich bringt, gut meistern.

Die Selbsthilfegruppe W I R (Wege und Informationen zur Rehabilitation) in Köln sieht es als ihre wichtigste Aufgabe an, allen Beteiligten Hilfestellungen und Lebensmut zu geben. Nicht als Außenstehende, sondern als Betroffene. Wir, die Schlaganfallpatienten und ihre Angehörigen wissen aus eigener Erfahrung, welche Hilfen notwendig sind, wo Unterstützung angefordert werden kann und welche Mittel zur Verfügung stehen und wie sie beantragt werden. Kurzum: Wir wollen und können helfen.

Umfassende Informationen an zentraler Stelle

Das Heimtückische an einem Schlaganfall ist seine Plötzlichkeit. Anders als der Verlauf vieler Krankheiten, kündigt sich der Schlaganfall nicht vorher an. Das Leben verändert sich, wie bei einem schweren Unfall, praktisch von einer auf die andere Minute. Wer dann einen pflegebedürftigen Menschen zuhause versorgen will, steht immer wieder vor ungeahnten Problemen. Dann ergeben sich viele Fragen, nach deren Antwort man häufig erst länger suchen muss. Das trifft auf alle Bereiche der Pflegesituation zu. Angefangen von der formalen Seite (“Wie beantrage ich Leistungen der Pflegeversicherung?”, “Welche Hilfsmittel gibt es und wo kann man diese ggf. anfordern?”, “Welche Alternativen zur Häuslichen Pflege kommen infrage?”), über die Pflegepraxis (“Was muss ich bei der Körperpflege noch beachten?”, “Wie reagiere ich auf psychische Veränderungen?”) bis hin zur Fürsorge für die eigene Gesundheit des Pflegenden (“Welchen Freiraum brauche ich in dieser schwierigen Lebenssituation, und welche Hilfe gibt es für mich?”).

Zwar gibt es zahlreiche Stellen, an denen man sich beispielsweise im Internet informieren kann, doch diese sind so verstreut, dass es Zufall ist, wenn man schnell die richtigen Antworten findet. Und wer hat in der Pflegesituation Zeit für aufwendige Recherchen? Aus diesem Grund ist es wichtig, alle relevanten Informationen rund um das Thema “Schlaganfall” zentral unter einer markanten Adresse im Internet, der heute wichtigsten Informationsquelle, zusammenzustellen. Das ersetzt bei grundlegenden Problemen natürlich keinen Arzt- oder Behördenbesuch, kann aber eine erste Orientierung und damit schon viel Entlastung geben. Vor allem, wenn überdies eine Community bereitsteht, in der man Erfahrungen austauschen und Solidarität erfahren kann.

Die Selbsthilfegruppe W I R in Köln hat sich mit dieser Website zum Ziel gesetzt, eine Informationsseite rund um das Thema Schlaganfall zu etablieren. Mithilfe vertrauenswürdiger Partner, in Kooperation mit Institutionen und Verbänden.

Wer findet hier Hilfe?

Mit unserer Arbeit unterstützen wir Betroffene und ihre Angehörigen. Dazu zählen schnell verfügbare Informationen auf dieser Seite sowie unere regelmäßigen monatlichen Treffen, in denen wir uns austauschen.

Wie können wir helfen?

Eine erste Hilfe möchten wir mit Links oder direkt abrufbaren Informationen  über diese Website, die permanent erweitert wird, geben.

Zusätzliche Unterstützung und persönliche Beratung geben wir gerne bei unseren monatlich stattfindenden Treffen. Neben der sachlichen Hilfe ist uns ganz wichtig, dass Schlaganfall-Patienten und deren Angehörigen den Mut nicht verlieren und die Situation so gut es geht, meistern. Eine aktive Gruppe, die als Betroffene genau wissen, wie Menschen in dieser Situation zumute ist, kann optimal unterstützen.

Warum Sponsoren?

Wir wollen als Selbsthilfegruppe mit dieser Site neue Wege beschreiten, die über die klassische Selbstdarstellung weit hinaus gehen. Doch das Sammeln und Bereitstellen relevanter Inhalte ist zeitaufwändig und letztendlich auch teuer.

Wir freuen uns daher, dass Unternehmen uns nicht nur mit Informationen, sondern auch finanziell unterstützen. Wir achten jedoch sehr stark darauf, dass die zur Verfügung gestellten Inhalte nicht werblich sind, sondern dem Leser wirklich helfen, seine Lebenssituation zu verbessern.

Wo erhalte ich Hilfe?

Zunächt einmal hoffen wir, dass diese Site schon ein wenig Hilfe bieten konnte.

Aktive Hilfe geben wir gerne auf unseren monatlich stattfindenen Treffen. Informationen zu diesen Treffen können Sie telefonisch unter:

02236 96 94 510

erhalten. Wir freuen uns auf Ihren Auruf.


Wir treffen uns
jeden 2. Mittwoch des Monats
um 15.00 Uhr.
Evangelisches Krankenhaus Weyertal
Weyertal 76
50931 Köln

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Über uns

Die Selbsthilfegruppe “WIR” wurde im Mai 1995 gegründet und besteht seit 20 Jahren. Dieses Jubiläum möchte die Gruppe zum Anlaß nahmen, um mit dieser Website wichtige Informationen für Betroffene und Angehörige bereitzustellen und den Verein für neue Mitglieder interessant zu machen.

In erster Linie sehen wir unsere Aufgabe aber darin, den Patienten Hoffnung zu machen, ihnen Lebensmut zu geben und zu zeigen, daß das Leben auch weiterhin einen Sinn hat und es sich, trotz einer schweren Behinderung, zu leben lohnt.

Die Aktivitäten unserer mehr als 30 Mitglieder sind vielfältig: Neben regelmäßigen Treffen feiern wir ein Sommerfest und eine Weihnachtsfeier und machen einmal im Jahr eine Ausflug, der der Fortbildung dient. Damit ist unser jährliches Budget allerdings erschöpft.

Wir helfen gerne.

– Die Sponsoren –

Bitte beachten Sie:
Die nachfolgenden Informationen sind nur Beispiele
für potentielle Sponsoren und keine relevanten Inhalte.

Dekubitus

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Viele Schlaganfall-Patienten sind in ihrer Mobilität eingeschränkt und oftmals für lange Zeit ans Bett gefesselt. Für diese Patienten bestejt jedoch die Gefahr, dass sie sich ein  Dekubitalgeschwür zuziehen. Ein solches Geschwür ist ein Bereich lokaler Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes. Es wird auch Druckgeschwür oder Wundliegegeschwür genannt

Dekubitalgeschwüre werden in verschiedene Schwerestufen eingeteilt, sind sehr schmerzhaft und können bleibende Schäden anrichten.

Die Bezeichnung Druckgeschwür weist auf die lokale Druckbelastung (Druck mals Zeit) als maßgeblichen Entstehungsfaktor hin. Überschreitet ein von außen auf einwirkender Druck den Kapillardruck der Gefäße, so kommt es zu trophischen Störungen. Dauert diese Druckbelastung länger an, z. B. weil der Patient immer in der gleichen Lage im Bett liegt, kommt es zu einer Unterversorgung der Zellen mit Sauerstoff (Hypoxie) und Nährstoffen. Damit sinkt der Sauerstoffpartialdruck auf 0 mmHg (Ischämie) und toxische (saure) Stoffwechselprodukte sammeln sich in den Zellen an. Das Gewebe nekrotisiert und Nervenzellen erleiden eine irreversible Schädigung.

Die Zunahme saurer Stoffwechselprodukte löst bei gesunden Menschen einen Reflex zur Umlagerung und damit Entlastung gefährdeter Hautstellen aus, bevor bleibende Schädigungen eintreten.

Bei Schlaganfallpatienten sind diese Reflexe oft nur noch eingeschränkt oder gar nicht vorhanden oder sie können sich nicht mehr aus eigener Kraft bewegen. Die Folge: die erforderliche Entlastung des Gewebes unterbleibt.

Die Entstehung eines Dekubitus wurd duch verschiedene Faktoren begünstigt. Ein Teil dieser Faktoren liegen beim Patienten, können aber von diesem oftmals nicht beeinflußt werden: beispielsweise reduzierte Mobilität, hohes Alter/Altersschwäche, Ernährung, Austrocknung, Körpergewicht, Zusatzerkrankungen, Infektionen, Harn- bzw. Stuhlinkontinenz, Sensibilitätsstörungen. begründet.

Ein weiterer Teil wird durch das Umfeld des Patienten bestimmt und lassen sich oft durch Mobilisierung und geeignete Hilfsmittel sowie durch korrekte Umlagerung (siehe auch Dekubitusmatratze) und konsequent geplante Pflege des Betroffenen positiv beeinflussen.

Als weitere extrinsische Faktoren, die die Entstehung eines Dekubitus begünstigen, gelten:

  • Fieber → Schwitzen und erhöhter Sauerstoffverbrauch
  • Harn- und Stuhlinkontinenz, zusätzlich saurer pH
  • Adipositas → Druck durch mehr Gewicht, vermehrtes Schwitzen
  • Kachexie → mangelnde Polsterung durch fehlendes Unterhautfettgewebe
  • Querschnittlähmung, da mögliche Druckstellen (insbesondere am Gesäß) nicht rechtzeitig bemerkt werden.

Weitere Faktoren: Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus, Abwehrschwäche und schlechter Allgemeinzustand

Offene Dekubitalgeschwüre können die Eintrittspforte für Erreger sein, die nicht nur lokale Infektionen verursachen. Eine Dekubitalläsion kann daher zum Beispiel durch Streuung von Eiter­herden über die Blutbahn eine schwerwiegende und unter Umständen tödliche Folgeerkrankungen wie Lungenentzündung (Pneumonie) oder Blutvergiftung (Sepsis) nach sich ziehen.

Vorbeugung

Die Prophylaxe besteht in der Vermeidung von Druckstellen durch
Freilagerung oder Abpolsterung von Prädilektionsstellen wie

  • vorstehenden Knochenpunkten,
  • abwechselnde Lagerung Hilfloser,
  • Ausstreichen von Falten in Kleidung oder Unterlagen,
  • Korrektur falsch liegender Katheter-/Sondenschläuche und
  • Vermeidung zu enger Kleidung oder Schuhe.

Im weiteren durch optimierten Hautpflege (sauber, trocken, geschmeidig) mithilfe von durchblutungsanregenden Massagen an gefährdeten Körperstellen mit intakter Haut (z. B. mit Stumpf-Pflegemitteln, durchblutungsanregenden Lotionen) und zeitnaher Versorgung bei Harn- oder Stuhlinkontinenz wegen der hautreizenden Wirkung der Ausscheidungen sowie frühzeitiger Mobilisation und angepasster Ernährung mit Vermeidung von Dehydratation, Mangel- und Unterernährung.

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Hilfsmittel zur Dekubitusprophylaxe sind neben bestimmten Lagerungssystemen u. a. Schaffelle oder Anti-Dekubitus-Felle aus Schurwolle, die neben der Druckentlastung die Scherkräfte auf die Haut reduzieren und Feuchtigkeit gut ableiten. Große klinische Studien zeigen einen Rückgang der Dekubitusfälle, wenn Schaffelle gemäß australischem Standard verwendet werden. Diese Felle sind bei bis zu 95 °C waschbar und hygienisch unproblematisch.

Desweiteren werden kommen in der Pflege Dekubitusmatratzen zum Einsatz. Diese Matratzen durch Verringerung des maximalen Auflagedrucks der Prophylaxe oder Therapie von Dekubitalgeschwüren bei Patienten. Diese Verringerung kann entweder örtlich durch eine größere Auflagefläche oder zeitlich durch ein Wechseldrucksystem, bei dem Körperstellen zeitweise be- und entlastet werden, oder aber durch Mikro-Stimulation erfolgen.

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Es gibt ganz unterschiedliche Systeme von Dekubitusmatratzen, die alle Vor- und Nachteile haben. Die Auswahl des richtigen Systems muss von Fall zu Fall entschieden werden und bedarf einer ausführlichen Beratung, um sicherzustellen, dass dem Patienten optimal geholfen wird. Bitte rufen Sie uns an, wenn Sie diesbezüglich eine Beratung wünschen (Tel. 012345678900?call” nr=”012345678900” class=”telified” title=”Als Telefonnummer verwenden” style=”color:#00001f;background-color:#ffffdf;-moz-border-radius:3px;cursor:pointer”>012345-67 89 00). Wir helfen Ihnen gerne weiter, nehmen uns Zeit für Sie und beraten Sie auch über andere vorbeugende Maßnahmen.

Die Funktionsweise dieser Hilfsmittel basiert auf der Reduzierung der extrinsischen Faktoren der Dekubitusentstehung bzw. im Falle der Mikro-Stimulation auf der Förderung der Mikrozirkulation der Haut.

Nicht zu vernachlässigen ist die psychische Situation von Betroffenen. Sie sind durch ein ganzheitliches Pflegekonzept eher zur eigenen Motivation, Ernährung, Mobilisation, Prophylaxe usw. anzuregen. Sie sollten am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und mit anderen Menschen zusammentreffen, statt den ganzen Tag nur im Bett oder Zimmer zu verbringen.

Weitere Informationen finden Sie HIER

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Eine gewaltige Aufgabe

Unterstützer gesucht

Wir haben viel vor – aber unsere Mittel sind begrenzt. Diese Seite aufzubauen, ist eine große Aufgabe, die Unterstützer braucht. Wir suchen Menschen und Unternehmen, die bereit sind, den Aufbau und Erhalt dieser Site zu unterstützen. Nicht nur mit finanzieller Zuwendung für Dinge wie Filmproduktion, Programmierungen, Grafiken und Hosting der Site, sondern auch, indem sie kompetente nicht-werbliche Inhalte zur Verfügung stellen. Gemeinsam können wir unsere Ziele leichter erreichen!

Wir werden jedem, der uns unterstützt, Platz auf dieser Website einräumen, um sein Angebot dieser Zielgruppe zu präsentieren. Hierbei bitten wir jedoch, von Werbung im klassischen Sinn (z.B. Banner, Anzeigen etc.) abzusehen und Lösungen bzw. Hilfen aufzuzeigen, die durchaus in Zusammenhang mit Produkten stehen können. Zeigen Sie, wie ein Problem, das ein Patient haben kann, mit Ihrer Hilfe oder Ihrem Produkt gelöst werden kann. Zeigen Sie, welche Dienstleistung, die Sie bieten, uns, den Betroffenen und ihren Angehörigen helfen kann.

Wenn Sie als Unternehmen an einer Zusammenarbeit interessiert sind, dann melden Sie sich bitte über das unten eingeblendete Kontaktformular bei uns. Wir rufen Sie dann schnellstmöglich zurück. Wir brauchen SIE. Vielen Dank.

Doch auch als zukünftiger Nutzer der Plattform können Sie uns helfen. Schreiben Sie uns über das Kontaktformular, welche Themen für Sie wichtig sind. Das können Sie anonym machen oder Ihre E-Mail-Adresse angeben, damit wir nachfragen können, wenn etwas unklar ist. (Ihre Adresse wird dann zu keinem weiteren Zweck verwendet!)

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